Unser Fallbeispiel:
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Telefonie-Lösungen als Schlüssel zur effizienten Kommunikation in Alters- und Pflegeheimen
Telefonie-Lösungen prägen unter anderem die Wahrnehmung einer Institution von aussen, indem beispielsweise Angehörige rasch die gewünschte Bewohnerin erreichen oder Fragen zur Rechnung von der zuständigen Administration zügig beantwortet werden können. Ändern sich Arbeitsabläufe im Heim oder treten von der Routine abweichende Situationen auf, ermöglicht oft eine kurze interne Abstimmung per Telefon eine gemeinsame Problemlösung. Häufig sind Telefone das einzige Mittel, um eine bestimmte Mitarbeiterin schnell irgendwo im oder rund um das Gebäude ausfindig zu machen.
Im Vergleich zu herkömmlichen Bürobetrieben, die in der Regel jedem Mitarbeitenden einen PC und eine E-Mail-Adresse zur Verfügung stellen, benötigen in einem Alters- und Pflegeheim nicht alle Pflegenden derartige persönliche Arbeitsmittel. Viele Arbeitsstellen werden zudem mit verschiedenen Personen im Schichtbetrieb rund um die Uhr besetzt.
Etwa zwei Drittel der Belegschaft sind mit pflegerischen Aufgaben betraut. Werden zudem beispielsweise DECT-Telefone statt Smartphones zum Telefonieren eingesetzt, stehen weder SMS noch andere modernere Messenger-Dienste für die interne Kommunikation zur Verfügung.
Daher lohnt es sich sorgfältig zu überlegen, wie die interne und externe Kommunikation in den kommenden fünf bis zehn Jahren unter Berücksichtigung des zukünftigen IT-Konzepts (Arbeitsplatz-Konzept) gestaltet werden soll.
Angesichts der Unsicherheiten auf Seiten der Anbieter, die nicht zuletzt durch den schnellen Technologiewandel bedingt sind, stellt die Erstellung eines gut durchdachten Telefonie-Konzepts eine grundlegende, wichtige und zugleich herausfordernde Aufgabe dar.
